Schriftliches und Leserbriefe


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18.08.2015

Auszug aus S&G Ausgabe 39/15

Realität einer Verschwörung am Beispiel der schmutzigen Kriege Obamas
el. Man betrachte die Rollen, die einerseits dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und andererseits dem russischen Präsidenten Wladimir Putin von den westlichen Politikern und etablierten Leitmedien zugeschoben werden: Auf der einen Seite kann sich Obama "fast" alles erlauben und wird von den westlichen Politikern und etablierten Leitmedien nicht nur gedeckt, sondern obendrein noch gelobt. Auf der anderen Seite gibt es fast nichts, wofür Putin von denselben nicht aufs Schärfste kritisiert und regelrecht dämonisiert wird. Paradebeispiel war der Abschuss des malaysischen Flugs MH17 im Juli 2014. Praktisch von der gesamten westlichen Boulevardpresse wurde der russische Präsident für den Abschuss verantwortlich gemacht, obwohl es dazu bisher weder Untersuchungen noch Beweise gab. Umgekehrt wurde von denselben Medien Barack Obama die Rolle des sogenannten Friedensapostels zugeschoben, als er am 10.12.2009 den Friedensnobelpreis erhielt. Jeremy Scahill, ein amerikanischer Kriegsreporter, demaskiert dieses Friedensimage durch seinen Dokumentarfilm "Schmutzige Kriege - Die geheimen Kommandoaktionen der USA" allerdings als Bestandteil der Realität einer Verschwörung. Denn auf Anordnung der US-Regierung werden Tausende von geheimen Kommandoaktionen durchgeführt. Die Todesliste bei Drohneneinsätzen wird seit Mai 2012 von Friedensnobelpreisträger Barack Obama persönlich abgesegnet. Tödliche Drohnenangriffe wurden in Afghanistan, Irak, Libyen, Pakistan, Somalia und Jemen durchgeführt. Dabei sollen laut dem Kriegsreporter Scahill jedoch statt vermeintlicher Terroristen unzählige Zivilisten ums Leben gekommen sein. Hierzu schweigen allerdings sowohl die Medien als auch die Verleiher des Friedensnobelpreises.

TiSA - die Privatisierung unserer Grundbedürfnisse
beka. Seit Anfang 2012 treffen sich Verahndlungsführer aus den USA, der EU und 20 weiteren Staaten, wie der Schweiz, Japan und Mexiko, um über die Privatisierung von Dienstleistungen zu verhandeln. Mit diesem geplanten Servicehandelsabkommen TiSA gelangt unsere Daseinsvorsorge wie Wasser, Energie, öffentlicher Personennnahverkehr, Bildung und Gesundheitswesen in die Hand internationaler Konzerne. Diese würden dann die Verfügbarkeit, die Qualität und den Preis unserer Grundbedürfnisse bestimmen und kontrollieren. Bestimmte Klauseln sehen vor, dass einmal getroffene Privatisierungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Die genauen Absprachen werden geheim gehalten. Wenn TiSA für die Bürger jeden Landes nur Wohlstand und Arbeitsplätze bringt - wie behauptet -, wieso wird geheim und unter Ausschluss jeder Öffentlichkeit verhandelt?



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