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20.06.2015

Akzeptanz der neuen Billag-Steuer ist äusserst umstritten in der Bevölkerung

Die neue Billag-Steuer für Radio- und Fernsehgebühren wurde nur ganz knapp angenommen, nämlich mit nur 50,1%. Ausserdem haben nur 7 Kantone dafür, aber 19 Kantone dagegen gestimmt. Das zeigt, dass sehr viele Leute gegen diese neue Steuer sind. *1

Die schlechte Nachricht ist, dass rund 97% der Billag-Gebühren zu SRG fliesst. Den Rest teilen sich ein paar Privatsender und andere bekommen gar nichts. *2
Interessant wäre die Antwort auf die Frage, warum die Billag-Gebühr denn so „gerecht“ aufgeteilt ist. Um die Meinungsfreiheit zu fördern? – wohl eher das Gegenteil, nicht wahr?

Dass die westlichen Mainstream-Medien mehr Propaganda als wissenschaftlichen Journalismus betreiben, hat das Jahr 2014 und 2015 besonders deutlich an der Ukraine-Krise aufgezeigt und das ist unter wachen Bürgern auch bereits grossflächig bekannt. Um die Meinungsfreiheit zu fördern, wäre die Unterstützung von freien, unabhängigen Medien wesentlich effizienter. Die 97% der Billag-Gebühren an die SRG wirft doch eher ein Licht der Korrumpierung auf denjenigen, der es erhält.
Der Trick beim neuen Gesetz ist, dass nun jeder bezahlen muss, ob er konsumiert oder nicht. Damit ergaunert sich SRG nicht nur zusätzliches Geld, sondern gewinnt vielmehr die Konsumenten zurück, die freiwillig auf die Propaganda verzichteten, denn wenn eh bezahlt werden muss, warum dann verzichten? Wir sollten nicht auf diese Falle hereinfallen!

Ich schlage folgende Aktionen vor:
1. Konsumieren Sie keine Radio- und TV-Sender mehr, die Mainstream-Propaganda betreiben, insbesondere diejenigen, die Billag-Steuergelder kassieren.
2. Unterstützen Sie die Initiative der SVP, die Billag-Gebühren abzuschaffen. (www.nobillag.ch)
3. Konsumieren Sie unabhängige, freie Medien, die wissenschaftlichen Journalismus betreiben, die ihr Geld wert sind!
4. Protestieren Sie gegen die Billag-Steuern bei jeder Gelegenheit und reden Sie darüber!
5. Bestehen Sie darauf, dass Sie nur bezahlen, was Sie konsumieren!

Ich kann aus unserer Familien-Erfahrung berichten, dass wir bereits seit mehr als 10 Jahren ohne Radio und Fernsehen auskommen und wir haben noch nie etwas Wichtiges verpasst, noch sind wir unglücklich geworden. Im Gegenteil: Das Familien-Leben ist kreativer geworden und wir sind besser informiert durch die freien, unabhängigen Medien. Ich selbst betreibe die Website: www.eineneuezeit.ch und ich habe ein Buch verfasst: „Die Wiederentdeckung des freien Journalismus“.

Gerry Michel
Hinterbergweg 13G
5018 Erlinsbach
Tel: 062 844 17 28
email: gerrym@gmx.net

Quellen:
*1: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03/blank/key/2015/024.html
*2: http://www.nobillag.ch/index.php/de-DE/die-initiative-alles-wissenswerte/argumente

 Leserbrief billag.docx


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